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Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e.V.
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Der Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) e. V. mit Sitz in Hattersheim/Main vertritt als Spitzenorganisation des deutschen Möbelspeditionsgewerbes gemeinsam mit ihren 18 regionalen Mitgliedsverbänden die Interessen von rd. 1.350 Möbelspediteuren. Organisation und Kooperation haben im Möbelspeditionsgewerbe inzwischen eine 120-jährige Tradition. Jeder einzelne AMÖ-Spediteur ist unmittelbar Mitglied im zuständigen Regionalverband. Neben den 18 Mitgliedsverbänden zählt die AMÖ noch die Deutsche Möbeltransport AG (DMG-AG) und die Gruppe Internationaler Möbelspediteure e. V. (GIM) zu ihren Mitgliedern. Wesentliches Anliegen der Gewerbevertretung ist es, die für die Möbelspediteure geltenden Rahmenbedingungen für Umzugskunden, Möbelhersteller und Möbelhandel sowie für den Transport besonders empfindlicher Güter günstig zu beeinflussen und damit die Existenzfähigkeit der Mitgliedsbetriebe zu sichern. Der Verband hat die Möglichkeit, die Wünsche seiner Mitglieder zusammen zu fassen und gegenüber der Politik, den Ministerien, bei Behörden, Industrie und Handel zu vertreten. Eine wichtige Aufgabe der Verbandspolitik ist es darüber hinaus, die Mitgliedsunternehmen bei der Berufsausbildung und Qualifizierung der Unternehmer und Mitarbeiter zu unterstützen. Diese Aufgaben werden auch von den Mitgliedsverbänden und ihren Bildungswerken wahrgenommen. Durch enge Verbindungen zu den Organisationen von Möbelhandel und Möbelindustrie werden die Interessen der Handelsmöbelspediteure vertreten. Im Umzugsbereich sind die Spitzenverbände der Verbraucherschutzorganisationen Gesprächspartner der AMÖ. Auf nationaler Ebene ist die AMÖ für ihre Mitglieder insbesondere gegenüber der Politik und Administration durch Beteiligung an Gesetzes-, Verordnungs- und Verwaltungsvorschriften tätig und wirkt bei Gehalts- und Manteltarifverträgen auf Bundes- und Landesebene beratend und unterstützend mit. Darüber hinaus informiert der Verband seine Mitglieder auf den Gebieten Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsmanagement und Verbandsmarketing. Hierdurch soll ein Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsposition der AMÖ-Spediteure gegenüber den Nicht-Mitgliedern geleistet und durch sachbezogene Informationen und objektive Darstellung des Gewerbes ein korrektes Bild von der Leistungsfähigkeit der in der AMÖ zusammengeschlossenen Mitglieder erreicht werden. Verbraucher, Handel und Industrie sind die Adressaten. Von der AMÖ und den regionalen Mitgliedsverbänden werden die Mitgliedsunternehmen vor allem durch Beratungen, Rechtsauskünfte, gutachterliche Stellungnahmen und Auskünfte zu verkehrs- und gewerbepolitischen Fragen unterstützt. Neben der Vertretung allgemeiner berufsständischer Interessen durch den Bundesverband werden die AMÖ-Mitglieder vor Ort von ihren Mitgliedsverbänden betreut. Information, Beratung und Kontakte der und zu den Mitgliedsunternehmen stehen hierbei im Vordergrund. Es handelt sich vor allem um Fragen mit lokalen und regionalen Bezügen, wie z. B. Gewerbezulassung und Gewerbeausübung. Durch das Zertifikat "Der anerkannte AMÖ-Fachbetrieb" grenzen sich die AMÖ-Spediteure gegenüber Nicht-Mitgliedern ab. Mitgliedsunternehmen, die das Zertifikat besitzen, das jährlich neu vergeben wird, wurden hinsichtlich der Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Berufszugangsbestimmungen Fachkunde, finanzielle Leistungsfähigkeit und persönliche Zuverlässigkeit behördlich überprüft. Darüber hinaus haben sie sich zu einer besonders sorgfältigen Arbeitsweise ("10 Gebote") verpflichtet.
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